dorothy
Ich glaube...

Manchmal denkt man zu viel nach, anstatt einfach glücklich zu sein und den Moment zu genießen. Ja, aber was wenn der Moment vorbei ist? Der eine...dann kommt die Ungewissheit. Gibt es einen weiteren solchen Moment oder war es das? Hätte man das alles noch mehr genießen sollen? Hätte man es in sich einsaugen sollen und nie wieder loslassen? Hätte man es binden sollen? Oder lässt man den Dingen seinen Lauf? Verstellt man sich oder ist man seiner selbst? Geht man oder bleibt man? Fragen...die in Sekundenschnelle durch den Kopf huschen. Wie kleine Lichtfunken. Genauso schnell sind sie vorbei....verdrängt, weggesperrt. Man konzentriert sich auf etwas anderes, man denkt nicht daran. Man versucht sich abzulenken. Das klappt.....bis zu dem nächsten Blitz der durch deinen Kopf saust. Ist das alles so richtig? Soll das so sein? Glaube ich an Schicksal oder bin ich selbst Schuld? Bin ich diejenige die MIst gebaut hat? Warum habe ich das getan? Fragen über Fragen. Keine Antworten. Zumindest jetzt noch nicht, vielleicht irgenwann. Aber dann ist es vermutlich zu spät. Dann werde ich es bereuen. Ich werde es so oder so bereuen. Aber ich habe mich zu weit entfernt um den ganzen Weg zu Fuß zurück zu laufen. Ich glaube nicht dass wir den Strick in dieselbe Richtung ziehen. Ich habe aufgehört daran zu ziehen. Du hälst ihn alleine fest. Aber du merkst es nicht, weil du dich so sehr auf das Ziehen konzentrierst, dass dir nicht auffällt, dass ich losgelassen habe. Ich habe dich losgelassen. Innerlich. Eigentlich. Andererseits auch nicht. ICh habe Gefühle für dich, tiefe freundschaftliche. Aber ich kann nicht mehr. Ich kann dich nicht anlügen, ich kann dir nicht vorspielen dass da mehr ist. Dass ich dich will, so wie du mich willst.

 

Ich will etwas neues. Ich will ausbrechen. Ich will ein anderes Leben. Jetzt. Später will ich es genauso. Genauso wie es jetzt ist. ICh weiß dann ist es zu spät. Aber darauf warten, dass ich mcih alt genug dafür fühle? MIch quälen. Nein, es ist nicht mehr früher. Man muss nicht an etwas festhalten, was man längst losgelassen hat. Sage ich mir zumindest. ICh möchte an dir festhalten. Aber ich habe dich eigentlich schon gehen lassen. Ich könnte diese anderen Signale überhaupt nicht empfangen, wenn ich nicht schon innerlich umorientiert wäre. ICh tue dir weh und damit mir mehr. ICh kann soetwas nicht. Und leicht fällt mir das erst Recht nicht, aber ich muss das tun. Ich belüge alle sonst, vorallem mich. Ich brauche dich. Eigentlich. Aber ich brauche auch mich. Ich muss auch mal auf mich hören und sehen was ich will. Ich habe nie zurückgesteckt nein das kann ich auf keinen Fall behaupten, aber ich habe auch nie das getan was ich eigentlich tun wollte. 

 

Also bitte tu mir den Gefallen und dreh dich um, sieh dass du alleine ziehst und lass den Strick fallen. 

9.4.14 18:14
 


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